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Die indirekte Rede ist
lediglich ein Spezialfall der consecutio
temporum im Allgemeinen. Wir sehen das ohne
weiteres bei den Gegenwartszeiten, weil hier sowohl
bei der consecutio
temporum im Allgemeinen wie auch bei der indirekten
Rede lediglich die Regeln gelten, die wir schon
in Kapitel
6 besprochen haben. Hinsichtlich der Vergangenheitszeiten
gelten bei der consecutio
temporum
im Allgemeinen wie auch bei der
indirekten Rede dieselben Regeln. Wir wollen
uns das veranschaulichen.
| Beispiel
bei Vorzeitigkeit |
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Er sagte: "Ich habe Brot gekauft." |
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Deutsch:
Er sagte,
er habe Brot gekauft. |
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Erklärung
I: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Die
beschriebene Handlung liegt vor
dem Zeitpunkt der mentalen Durchdringung.
Es ist nach den oben beschriebenen Regeln
der Plusquamperfekt
zu verwenden. |
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Erklärung
II: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Nach
den Regeln die für die indirekte
Rede anzuwenden sind,
wird aus einem pretérito perfecto
ein pluscuamperfecto.
Fazit: Erklärung
I und Erklärung II führen zum gleichen Ergebnis.
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| Beispiel
bei Nachzeitigkeit |
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Er sagte: "Ich werde Brot kaufen." |
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Deutsch:
Er sagte, er werde (würde) Brot kaufen. |
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Erklärung
I: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Die
beschriebene Handlung liegt nach dem Zeitpunkt
der mentalen Durchdringung. Es ist nach den
oben beschriebenen Regeln der condicional
simple zu verwenden. |
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Erklärung
II: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Nach
den Regeln die für die indirekte Rede anzuwenden
sind, wird aus einem futuro I ein condicional
simple.
Fazit: Erklärung
I und Erklärung II führen zum gleichen Ergebnis.
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| Beispiel
bei Gleichzeitigkeit |
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Er sagte: "Ich
bin müde." |
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Deutsch:
Er sagte, er sei müde. |
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Erklärung
I: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Die
beschriebene Handlung ist zeitlich gleich
mit dem Zeitpunkt der mentalen Durchdringung.
Es ist nach den oben beschriebenen Regeln
der pretérito imperfecto zu verwenden. |
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Erklärung
II: Wir haben eine
Vergangenheitszeit (indefinido:Dijo). Nach
den Regeln die für die indirekte Rede anzuwenden
sind, wird aus einem presente ein pretérito
imperfecto.
Fazit: Erklärung
I und Erklärung II führen zum gleichen Ergebnis.
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| Unterschied
wenn das Verb der mentalen Durchdringung den subjuntivo
verlangt und wenn es den indicativo
verlangt |
In Kapitel
9.6 haben wir uns bereits mit der consecutio temporum
beschäftigt. Allerdings verlangte dort das einleitende
Verb der mentalen Durchdringung den subjuntivo, behandelt
haben wir dort also Verben wie temer (fürchten),
querer (wollen), exigir (verlangen), esperar (hoffen).
Wir wollen uns nochmal in Erinnerung rufen, dass bei
diesem Typ von Verben der subjuntivo der entspechenden
Zeit zu verwenden ist. Die Tabelle zeigt nochmal die
beiden Systeme im Vergleich. Wir sehen, dass das eine
System den subjuntivo der jeweiligen Zeit verlangt,
das andere System den indicativo.
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Zeiten |
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Verb der
mentalen Durchdringung |
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die geschilderte Handlung ist.... |
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vorzeitig |
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gleichzeitig |
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presente
pretérito perfecto
futuro imperfecto
futuro perfecto
gerundio
imperativo |
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temer
querer
insistir
esperar
etc.
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saber
creer
suponer
presumir
etc. |
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es gelten
die in Kapitel 6 beschriebenen Regeln |
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pretérito
imperfecto
pretérito indefinido
pretérito pluscuamperfecto
pretérito anterior |
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temer
querer
insistir
esperar
etc. |
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saber
creer
suponer
presumir
etc. |
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